Klimawandel  -  Es geht um die Zukunft unserer Kinder!


Die Erderwärmung ist keine künftig Bedrohung, sie ist bereits eingetreten.

Extreme Wetterereignisse, wie starke Stürme und immer neue Rekordfluten, nehmen in Folge der globalen Erwärmung
dramatische zu - und mit ihnen menschliche Tragödien.

Die Treibhausgase verhindern, dass die von der Erdoberfläche zurückgestrahlte Wärme in den Weltraum entweichen
kann. Mit der zunehmenden Erwärmung der unteren Atmosphäre steigt die Verdunstung über den Ozeanen.
Stärkere Tiefdruckgebiete bilden sich aus. Die Energie entlädt sich in Hurrikans und Orkanen.

Das Jahr 2005 war das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Im Sommer 2003 plagte eine ungewöhnliche
Hitzewelle ganz Europa. 35.000 Menschen starben. Allein die landwirtschaftlichen Schäden wurden mit 10 Milliarden Euro
beziffert.

Rund 30 Prozent der Gletscher-Fläche in Europa sind bereits geschmolzen. Das Volumen der Gletscher hat sich seit 1850
sogar um mehr als die Hälfte verringert. Wegen fehlender Schneeflächen in Mitteleuropa bilden sich kaum noch stabile
Kältehochs aus, die als natürliche Barriere gegen Sturmtiefs aus dem Atlantik wirken.

Die Erderwärmung wird nach einer Studie der UNO ab 2050 mehr als  300 Milliarden Dollar an Folgekosten pro Jahr nach
sich ziehen. Die Erde wird sich in den nächsten Jahrzehnten noch schneller erwärmen, als bisher angenommen wurde.
Das Klimagremium der Vereinten Nationen erwartet bis zum Jahr 2100 einen Temperaturzuwachs von bis zu 5,8 Grad
Celsius. Bislang wurde von einer Steigerung um maximal 3,5 Grad Celsius ausgegangen.

Selbst die Versicherungen schlagen mittlerweile Alarm und fordern wirksame Maßnahmen zum Klimaschutz. Nach Aussagen
der Münchener Rück, einer weltweit führenden Rückversicherung, erhöhte sich die Häufigkeit großer Naturkatastrophen
seit 1960 um das Dreifache, die volkswirtschaftlichen Schäden stiegen sogar um das Neunfache.

11 Schwarzbuch Versorgungssicherheit , Greenpeace.